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Wann und wie wird der Altersentlastungsbetrag bei der Berechnung der Einkommensteuer berücksichtigt?

Der Altersentlastungsbetrag wird Ihnen gewährt, wenn Sie im Vorjahr das Alter von 64 Jahren überschritten haben. 

Die Höhe des Altersentlastungsbetrags ermittelt sich aus einem Prozentsatz Ihres Arbeitslohns und der positiven Summe Ihrer übrigen Einkünfte. Bei der Berechnung des Altersentlastungsbetrag werden Ihre Einkünfte aus Renten oder Pensionen nicht miteinbezogen. Abgeltend besteuerte Einkünfte aus Kapitalvermögen bleiben ebenfalls außer Betracht. Der berechnete Altersentlastungsbetrag vermindert die Summe Ihrer Einkünfte.

Der Altersentlastungsbetrag wird bis zum Jahr 2058 stufenweise abgeschmolzen. Im Jahr 2005 erhielten erstmals Steuerbürgerinnen und Steuerbürger, die am 1. Januar 1941 oder früher geboren wurden, einen Altersentlastungsbetrag in Höhe von 40 % für Alterseinkünfte, höchstens 1.900 €. Ab dem Jahr 2006 bis zum Jahr 2019 wurde der Altersentlastungsbetrag schrittweise für jeden neuen Geburtenjahrgang um 1,6 Prozentpunkte verringert. Ab dem Jahr 2020 wurde der Altersentlastungsbetrag nur noch um 0,8 Prozentpunkte, ab dem Jahr 2022 wird er nur noch um 0,4 Prozentpunkte verringert, beispielsweise für

  • 2023 14,0 %, höchstens 665 € und
  • 2024 13,6 %, höchstens 646 €.

Jeder Geburtenjahrgang behält seinen "persönlichen" Altersentlastungsbetrag für künftige Veranlagungszeiträume.

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