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Wann und wie wird der Altersentlastungsbetrag bei der Berechnung der Einkommensteuer berücksichtigt?

Der Altersentlastungsbetrag wird bei über 64 Jahre alten Steuerbürgerinnen und Steuerbürgern für andere Einkünfte als solche aus Renten oder Pensionen berücksichtigt und vermindert die Summe der Einkünfte.

Der Altersentlastungsbetrag verliert durch das Alterseinkünftegesetz seine Daseinsberechtigung, wenn in der Endstufe (im Jahr 2040) der mit diesem Gesetz eingeführten nachgelagerten Besteuerung die Renten und Versorgungsbezüge in voller Höhe besteuert werden. Er wird deshalb stufenweise abgeschmolzen, und zwar in gleichem Maße, in dem die Besteuerung der Renten ansteigt.

Bei der Veranlagung 2005 erhalten erstmals Steuerbürgerinnen und Steuerbürger, die am 1. Januar 1941 oder früher geboren wurden, einen Altersentlastungsbetrag in Höhe von 40 % für Alterseinkünfte, höchstens 1.900 Euro. Ab der Veranlagung 2006 wird der Altersentlastungsbetrag schrittweise für jeden neuen Geburtenjahrgang verringert, beispielsweise für

  • 2014 25,6%, höchstens 1.216 Euro,
  • 2015 24,0%, höchstens 1.140 Euro,
  • 2016 22,4%, höchstens 1.064 Euro,
  • 2017 20,8%, höchstens 988 Euro,

wenn das 64. Lebensjahr vollendet ist. Jeder Geburtenjahrgang behält seinen "persönlichen" Altersentlastungsbetrag für künftige Veranlagungszeiträume.

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