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In meinem Einkommensteuerbescheid wird mir erläutert, dass ich meine beruflichen Telefonkosten künftig über einen Zeitraum von drei Monaten nachweisen muss, sofern ich mehr als 20% der gesamten Telefonkosten als Werbungskosten abziehen will. Ist dies zutreffend und welche Art von Nachweisen soll ich vorlegen?

Fallen einer Arbeitnehmerin oder einem Arbeitnehmer erfahrungsgemäß beruflich veranlasste Telefonkosten an, können aus Vereinfachungsgründen ohne Einzelnachweis bis zu 20 % des Rechnungsbetrags,
höchstens 20 € im Monat, als Werbungskosten anerkannt werden. Wollen Sie jedoch höhere Aufwendungen geltend machen, müssen Sie den Anteil der beruflich veranlassten Aufwendungen an den Gesamtaufwendungen für einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten im Einzelnen nachweisen. Der so ermittelte berufliche Anteil kann dann für das ganze Jahr angesetzt werden. Als Nachweis reicht die
Telefonrechnung mit Einzelnachweis, aus der die beruflichen Gespräche ersichtlich sind. Werden die Gespräche in der Telefonrechnung nicht einzeln aufgeführt, sind zusätzlich detaillierte Aufzeichnungen über die geführten Gespräche zu führen.

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