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Welche Kinder über 18 Jahre können berücksichtigt werden?

Die Berücksichtigung eines Kinderfreibetrags erfolgt für volljährige Kinder

bis zum vollendeten 21. Lebensjahr, wenn sie ohne Beschäftigung und bei einer Agentur für Arbeit im Inland als Arbeitsuchende gemeldet sind,

bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, wenn sie

  • für einen Beruf ausgebildet werden (darunter ist auch die Schulausbildung zu verstehen) oder
  • sich in einer Übergangszeit von höchstens vier Monaten befinden, die u.a. zwischen zwei Ausbildungsabschnitten liegt oder
  • eine Berufsausbildung mangels eines Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen können oder
  • ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr, einen europäischen oder entwicklungspolitischen Freiwilligendienst oder einen Freiwilligendienst aller Generationen im Sinne von § 2 Abs. 1a Siebtes Buch Sozialgesetzbuch oder einen Bundesfreiwilligendienst oder einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst leisten oder einen anderen Dienst im Ausland (§ 5 Bundesfreiwilligendienstgesetz) leisten

über das 21. oder 25. Lebensjahr hinaus, wenn sie ohne Beschäftigung und bei einer Agentur für Arbeit im Inland als Arbeitsuchende gemeldet sind bzw. für einen Beruf ausgebildet werden oder sich in einer Übergangszeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten von höchstens vier Monaten befinden und den gesetzlichen Grundwehrdienst oder Zivildienst geleistet haben oder sich freiwillig für eine Dauer von nicht mehr als drei Jahren zum Wehrdienst verpflichtet haben oder sich anstelle des gesetzlichen Grundwehrdienst freiwillig für eine Dauer von nicht mehr als drei Jahren zum Wehrdienst verpflichtet haben oder die eine vom gesetzlichen Grundwehrdienst oder Zivildienst befreiende Tätigkeit als Entwicklungshelfer ausgeübt haben, für die Dauer dieser Dienste, höchstens für die Dauer des inländischen gesetzlichen Grundwehr- oder Zivildienstes.

Über 18 Jahre alte Kinder werden grundsätzlich bis zum Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums berücksichtigt. Darüber hinaus werden Kinder nur berücksichtigt, wenn sie keiner Erwerbstätigkeit nachgehen. Unschädlich ist in diesem Zusammenhang eine Erwerbstätigkeit des Kindes mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von maximal 20 Stunden, ein Ausbildungsdienstverhältnis oder ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis (sog. „Mini-Job“).

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